Business-Blog: mit WordPress ganz einfach!

Symbolbild: Businessblog: mit WordPress erstellen (c) Jacky Wesling

Worauf es bei der Erstellung eines Business-Blogs ankommt und wie Sie herausfinden können, ob WordPress die richtige Blogsoftware für Sie ist.

Gastartikel von Jacky Wesling

Viele UnternehmerInnen setzen immer häufiger auf Business-Blogs, die Gründe dafür sind vielfältig, wenn auch nachvollziehbar:

  • Als EinzelunternehmerIn oder SolounternehmerIn einen ExpertInnenstatus aufbauen
  • Langfristiges Vertrauen zu InteressentInnen und KundInnen aufbauen
  • Höhere Reichweite und Vernetzung im Internet über Deutschland/Österreich hinaus
  • Besseres Ranking bei Google durch verschiedene Inhalte wie Audios als Podcast, Videoblogs oder Beiträge
  • Persönlicher und direkter Umgang mit Interessenten und Kunden

Business-Blogs: optimal für ExistenzgründerInnen

Business-Blogs machen es besonders ExistenzgründerInnen viel einfacher, weil sie sich nicht mehr auf einen Ort beschränken müssen, sondern im Netz eine viel höhere Sichtbarkeit erzielen können, als jemals zuvor.

Auch ich habe mich bei meiner Gründung für einen Blog entschieden, um die oben genannten Punkte abzudecken. Diese Entscheidung habe ich bis heute nicht bereut, da ich KundInnen in Deutschland, Österreich und in der Schweiz betreue und nicht nur regional vor Ort.

Blogdesign: warum ich WordPress empfehle

Ich habe viele Monate mit WordPress experimentiert und meine Entscheidung sehr lange überlegt, bis ich WordPress als ideale Software für mich und Kunden angenommen habe. WordPress ist ein beliebtes und einfaches Contentmanagement-System, kurz CMS, das auch für Anfänger sehr einfach zu bedienen ist. CMS haben den Vorteil, dass der Inhalt und das Design getrennt voneinander veränderbar sind.

WordPress ist in dieser Hinsicht besonders flexibel. Das Design ist durch so genannte Themes – ich nenne sie gerne Designvorlagen, um es Anfängern verständlicher zu machen – schnell anpassbar – auch wenn Sie keine Ahnung von den Sprachen HTML (Hypertext Markup Language) und CSS (Cascading Style Sheets) haben, die WebdesignerInnen, Blog DesignerInnen und ProgrammiererInnen nutzen, um Webseiten und Blogs zu personalisieren. Themes gibt es in vielen verschiedenen Varianten, Farben, Formaten, mit Effekten und ohne, kostenlos und kostenpflichtig.

Kein Business-Blog ohne Blogmarketing!

Entscheidend dabei ist, WAS Sie mit Ihrem Business-Blog vorhaben und welche konkreten Blog-Marketing-Strategien Sie verfolgen wollen.

Sehr entscheidend beim Business-Blogaufbau ist es meiner Meinung nach, dass man sich bereits vor dem Start im Klaren darüber ist, wie man seinen Blog bewerben möchte. Aus der eigenen Erfahrung und Rücksprache mit vielen anderen Unternehmen weiß ich, dass es ein großer Fehler ist, das Marketing nach hinten zu schieben und sich erst nach dem Start zu positionieren.

Daher sollten Sie sich die folgenden Fragen, stellen, bevor Sie einen Business-Blog aufsetzen:

1. Ziel:

Fragen Sie sich, welches Ziel Sie mit Ihrem Blog verfolgen, zum Beispiel:

  • Kunden und Interessenten über Ihre Dienstleitungen informieren
  • Produkte bewerben und verkaufen (einzelne Produkte oder eine ganze Serie?)
  • Vertrauen aufbauen
  • Imageaufbau (um ein gegründetes Unternehmen am Markt zu positionieren)
  • Unternehmen bekannter machen und Zielgruppe erweitern
  • Ihren Expertenstatus aufbauen/ausbauen

2. Blogmarketing:

Welche Plattformen und Strategien wollen Sie nutzen, um auf sich und Ihren Business-Blog aufmerksam zu machen?

  • E-Mail-Marketing (Newsletter)
  • Social Media
  • Gastbeiträge auf anderen Blogs
  • Podcast bei iTunes und anderen Plattformen hinterlegen
  • Interviews
  • Pressemitteilungen, Online-PR
  • Werbebanner auf anderen Webseiten und Blogs
  • Zeitungen und Zeitschriften
  • Flyer-Verteilung
  • Auto-, Bus und Plaketbeschriftungen
  • Radiowerbung

3. Hosting:

Welchen Hostinganbieter wollen Sie nutzen? Beispiele sind:

4. Blogsoftware:

Ist WordPress die richtige Software für Ihr Anliegen?

Die Vorteile von WordPress auf einem Blick:

  • Flexibel:
    Wordpress hat den riesigen Vorteil, dass es KEIN starres System ist. Es lässt sich durch viele Erweiterungen, wie zum Beispiel Plugins, ausbauen. Das macht es meiner Meinung nach so spannend und flexibel einsetzbar. Als das System entwickelt wurde, war es hauptsächlich für Blogger gedacht, doch die Zeiten haben sich geändert. Heute setzen viele Unternehmen und auch Online-Marketer für ihre gesamte Website auf dieses System.
  • Leicht zu bedienen:
    Ein weiterer Vorteil ist, dass WordPress auch für Einsteiger sehr leicht zu erlernen ist. Gerne biete ich Ihnen eine Schulung an, wenn Sie WordPress erlernen möchten.
  • SEO:
    Was SEO (Suchmaschinenoptimierung), also das Auffinden Ihres Business-Blogs bei Google betrifft, ist WordPress optimal geeignet. Viele Plugins unterstützen Sie bei der Eingabe der Metadaten und ausschlaggebenden Wörter, um bei Google auf den ersten Plätzen zu stehen. Besonders zu empfehlen ist dabei das Plugin SEO by Yoast. Sonja Tautermann steht Ihnen bei Fragen im Bereich SEO gerne zur Verfügung.
  • Einfach zu aktualisieren:
    Ein großer Vorteil von WordPress ist meiner Meinung nach auch, dass Sie alle Inhalte selber korrigieren und nach ihren Wünschen beliebig anpassen können. Bei vielen Blog-Systemen sind Kenntnisse im HTML, CSS und PHP sowie Javascript nötig. Bei WordPress können Sie Ihre Inhalte auch ohne diese Kenntnisse pflegen. Sollten Sie sich dennoch mit den vorigen genannten Sprachen auskennen, kann das für Sie nur ein Pluspunkt sein, weil Sie Ihr Layout individualisieren können. Gerne unterstütze ich Sie bei Änderungswünschen bezüglich Ihres Business-Blogdesigns.
  • Leicht anpassbar:
    Viele Designvorlagen (Themes) bieten Ihnen schon Optionen, wie Sie Ihre Elemente (Texte, Fotos, Icons, Hintergründe und vieles mehr) mit Buildern selber verschieben und anpassen und sogar in den Spalten variieren können. Text- und Bildanpassungen werden dadurch zum Kinderspiel. Das Einbinden von Videos ist schnell umsetzbar. Auch PDF-Daten können integriert werden. Selbst die Integration von MP3-Daten ist möglich.

5. Blogdesign & Zusatzfunktionen:

Welche Designvorlage (Theme) gefällt Ihnen und ist in wenigen Schritten einsatzbereit? Diese 3 WordPress-Themeanbieter kann ich Ihnen empfehlen: elmastudio, elegantthemes, themeforest.

Welche Plugins brauchen Sie für Ihr Vorhaben?

Ich empfehle Ihnen für den Anfang mindestens diese 6 WordPress-Plugins, je nach konkreteren Vorhaben, brauchen Sie weitere oder weniger Plugins.

  • Backup
  • SEO by Yoast
  • Antispamfilter für Kommentare
  • E-Mail-Marketing-Anbieter
  • Kontaktformular
  • Woocommerce-Shopsystem

6. Outsourcing?

Wollen Sie alles selber machen oder brauchen Sie DienstleisterInnen, um Ihren Business-Blog umzusetzen (Grafik, Programmierung, Fotos, Text, SEO, Social-Media-Beratung)?

An dieser Stelle kann ich Ihnen auf Anfrage gerne einige Anbieter nennen, zu denen ich schon Kontakt hatte und die wirklich prima Arbeit leisten.

7. Zeitrahmen:

Bis wann soll Ihr Projekt stehen und ist der Zeitraum realistisch?

Für einen Business-Blog sollten Sie circa einen Monat einkalkulieren. Je nachdem, wie viel Zeit Ihnen selber zur Verfügung steht, können Sie Ihren Blog schneller fertiggestellt bekommen oder es braucht mehr Zeit, wenn Sie in bestimmten Bereichen andere Vorstellungen haben.

8. Budget:

Wie viel Budget haben Sie zur Verfügung? Ist Ihr Vorhaben mit diesem Budget realisierbar?

Um einen einfachen Business-Blog zu starten, ohne viel Zusatz, reichen 100 Euro aus. Diese Zahl basiert jedoch darauf, dass Sie alles selber machen wollen. Nur die wenigsten UnternehmerInnen haben so viel Zeit, weshalb es sich lohnt, den Aufbau des Blogs, das Design und viele weitere Punkte, die ich oben genannt habe, auszulagern. Entsprechend sollten Sie lieber mindestens 2.000 bis 3.000 Euro einkalkulieren. Dafür erhalten Sie Ihren Business-Blog im fertigen Zustand und müssen nur noch mit den eigenen Blogbeiträgen starten. Gerne stehe ich Ihnen bei Fragen und Unterstützung zur Verfügung.

Ihre Jacky Wesling

Jacky Wesling

Über die Gastautorin:

Ich bin Jacky Wesling, Blogdesignerin und Blog-Marketerin. Ich unterstütze SolounternehmerInnen dabei, ihren eigenen Business-Blog zu erstellen und mit den richtigen Blog-Marketing-Strategien einen ExpertInnenstatus aufzubauen. Als Blogdesignerin gestalte ich meinen KundInnen eine Wohlfühloase. Ich liebe Pink und unverwechselbare Fotos.
Es macht mir riesigen Spaß, meinen Kunden die Technik näher zu bringen und Design umzusetzen. Beides zusammen ergibt eine persönliche Note, mit der Sie als SolounternehmerIn einmalig auftreten.
Auf meinem Blog www.jacky-wesling.com können Sie mehr über mich und meine Arbeit erfahren.

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